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ISC Münster e.V.
| Berlin Marathon 2011 |
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Berlin ist immer eine Reise wert ... Eindrücke einer Speedreisenden ... Kaum hatte der Papst Berlin plangemäß verlassen, fielen am vergangenen Wochenende Tausende von sportbegeisterten Menschen aus aller Welt in die Hauptstadt ein. U-Bahn und S-Bahn überfüllt mit Aktiven und ihren Helfern, der übliche Kleiderbeutel lässig über die Schultern geworfen – leicht zu erkennen – man gehört dazu! Ein wahnsinniges Sprachengewirr und eine knisternde Spannung, ob der kommenden Läufe, lagen in der Luft und verstärkten das Gefühl des Besonderen. Die Gelegenheit noch einmal seine ganzen Sprachkenntnisse herauszukramen, um mit all diesen „Sportlern" ins Gespräch zu kommen. . .Eigentlich ist Berlin ja immer eine Reise Wert – aber am Marathon- wochenende war es noch einmal ein besonderes Erlebnis – und mittendrin die Berliner, für die es scheinbar der wahnsinnige Alltag ist... unsere Hochachtung haben sie !!! „ .. Eh, euch kenn ick doch – seid heute vor mir aus der S-Bahn ausjestiegen – standen ja eure Namen auf der Jacken .. und war's gut ?? .."; die nette Bäckerin vom Bahnhofs-Shop. „ ..Hey, seid ihr denn heute dabei jewesen ?? janz schön schnell .. ick konnte euch leider nicht erkennen .. sah aber rasant aus.. so schnell .." der nette Abendgruß aus dem Fenster vom dritten Stock. Und Recht hatte sie !! Bei dem Kaiserwetter – beste Bedingungen für die Speedskater und ... sorry ... natürlich auch Läufer – sollte der Trainingsfleiß belohnt werden. Etliche Münsteraner – insbesondere auch zehn ISC'ler und Trainingspartner hatten sich der großen Herausforderung gestellt. Bei einem international besetzten Starterfeld von fast 6500 Skatern – eingeteilt in Startblöcken A (Profis) bis F (Freizeitsportler) sollte die berühmt berüchtigte Straßenrundfahrt über die Marathonstrecke, auf zum Teil schnellem Asphalt – gespickt mit übertünchten Asphaltfallen und Schienenüberquerungen – bezwungen werden. Das alles aber nach Möglichkeit mit hoher Balancesicherheit und rasant guten Zeiten – ein Wunschtraum eines jeden von uns. ... und es ist nicht nur eine „Straßenrundfahrt" sondern es erfordert höchste Konzentration sich sicher durch das Gewirr der vielen Skaterzüge und Einzelläufer zu bewegen, seinen Rhythmus und sein Limit zu finden und heile durchzukommen. Bis auf einen üblen Sturz sind wohl alle ISC'ler heile durchgekommen und meist ihrem Ziel der persönlichen Wunschzeit mal wieder ein Stückchen näher gekommen. Dass die ISC'ler oben mitfahren, zeigt unter anderem die besondere Leistung von Thomas Eckermann, der mit einer Zeit von 1:13:08 in seiner AK den 9.Platz belegte. Auch die neue Frauenpower ist in unserem Verein nicht mehr zu übersehen: Julia Duhme-Gawell, (das eingespielte Team von) Lena und Bärbel fahren (trotz Sturz) vorne mit und nicht zu vergessen unsere Trainingspartnerin aus Köln: Julia Wies. Für Bärbel, die trotz ihres heftigen „Bodenkontaktes" weiterlaufen konnte, ist die Saison 2011 leider vorzeitig beendet – ein Start in Köln ist am kommenden Wochenende nicht mehr möglich. Aber allen ISC'lern – die aktiv oder passiv dabei waren – ein großes Lob für ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen.
Ganz besonderen Dank an unsere Coaches Marion und Meskelo! ohne sie wäre das Anfeuern nur halb so schön gewesen. Nachdem die Speedskater am Samstag den Berlinern und ihren Besuchern – vor allem den Langstreckenläufern mal gezeigt hatten, was ne „schnelle Rolle" ist und wie rasant man durch die Kurven driften kann, wurden am Sonntag die Massen an Marathonläufern mit der verbliebenen Kraft zu Höchstleistungen angespornt. Ein letzter Blick auf die Stadt Berlin, die sich doch so sehr gewandelt hat .. ein Wink zu den Fahrradfahrern auf dem Gehweg (da ist Berlin einfach noch nicht so weit wie Münster) und ab nach Hause... Text by Barbara Wewers-Fadda
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Ein wahnsinniges Sprachengewirr und eine knisternde Spannung, ob der kommenden Läufe, lagen in der Luft und verstärkten das Gefühl des Besonderen. Die Gelegenheit noch einmal seine ganzen Sprachkenntnisse herauszukramen, um mit all diesen „Sportlern" ins Gespräch zu kommen. . .





