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ISC Münster e.V.
| ISC Speedies trotzen Wind und Wetter an der Nordsee |
Am Samstag, den 09.07.2011, fuhr eine Truppe von sieben schnellen ISC Skatern mit dem Zug an die Nordsee, um dort den ersten Tag am Meer Speed zu fahren. Der Tag am Meer hatte in den letzten Jahren bereits sechsmal mit großem Zuspruch stattgefunden, aber die Speedvariante war neu. Trotz der durchwachsenen Wettervorhersage entschied man sich loszufahren.In Emden wurden die Skater direkt vom Regen begrüßt, was durch einen Gang zum Ottohuus überbrückt wurde. Die anschließende Trockenphase wurde zum Start der Tour, fast immer am Deich entlang von Emden über Greetsiel nach Norddeich, genutzt. Nach dem trockenen Start begann es sich immer mehr, einzuregnen, was bei teilweise angenehmen Rückenwind aber die Laune nicht in den Keller sinken ließ. Auf Höhe des Pilsumer Leuchtturmes (Ottoleuchtturm) standen dann etliche Schafherden im Weg, wobei man den Eindruck hatte, daß einige Schafe nicht den Skatern weichen wollten und sehen wollten, wer der Stärkere ist. Deren Kot in Verbindung mit dem Regen bescherte den Skaterollen eine nette Farbe und ein intensives Aroma. Bei den Verhältnissen wurde überlegt, daß kleine Schutzbleche für die hintersten Rollen eine nützliche Erfindung wären, damit man nicht ganz verziert wird mit Dreck und Spritzwasser. Die Mittagspause in einem netten Fischlokal in Greetsiel wurde genutzt, um das Skateequipment einer ersten Trocknung zu unterziehen. Prima sind die Föhne in den Toiletten, die einen kleinen Dauereinsatz verkraften mussten. In der nächsten Trockenphase ging es weiter nach Norddeich. Das Trocknen des Materials sollte tatsächlich ganze 10 Minuten halten, denn das Wetter hatte für die tapferen Skater noch etwas parat: es begann Starkregen mit Hagel, Blitz und Donner. Da es keine Unterstellmöglichkeit gab, entschloß man sich weiter zu skaten. Der Rückenwind ließ aber trotz der Bedingungen erstaunliche Geschwindigkeiten zu, sodaß die ganze Truppe schnell vorwärts kam. So hatten alle knapp 60 Kilometer in einem sehr flotten Tempo zurückgelegt. In Norddeich angekommen riss spontan der Himmel auf und wurde strahlend blau ohne eine Wolke. Das könnte man schon leicht frech nennen. Nach einer kurzen letzten Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es in Norddeich wieder in den Zug und über Emden zurück nach Münster. Thomas war ganz angetan, daß er endlich seine Regenrollen ausprobieren durfte und es gut geklappt hat. Jetzt, wo alle Sachen getrocknet sind muß ich sagen, es war ein besonderes Erlebnis mit einer tollen Truppe. Dafür aber, daß wir letztes Jahr den heißesten Tag am Meer mit 34 Grad Celsius hatten und dieses Jahr den nassesten, bleib zu hoffen, daß sich in Zukunft die Nordsee wieder von ihrer angenehmen Seite zeigt. Die passenden bilder dazu findet ihr hier: Klick Text by Thorsten Langner
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Der Tag am Meer hatte in den letzten Jahren bereits sechsmal mit großem Zuspruch stattgefunden, aber die Speedvariante war neu. Trotz der durchwachsenen Wettervorhersage entschied man sich loszufahren.





